Corona: aktuelle Einschränkungen in unserer Gemeinde

Aktuelle Einschränkungen durch die Corona Schutzmaßnahmen in Oberwinter

Gesundheit schützen – Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft so gering wie möglich halten

„Auch in der zweiten Welle der Pandemie tun meine Landesregierung und ich als Ministerpräsidentin alles dafür, um die Gesundheit der Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen zu schützen und dabei den Schaden für das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaft so gering wie möglich zu halten“, bekräftigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in ihrer Regierungserklärung vor dem rheinland-pfälzischen Landtag.

Die einschneidenden Maßnahmen des Teil-Lockdowns sind am 2. November in Kraft getreten. Stand heute gibt es in Rheinland-Pfalz 924 Neuinfektionen und 13.221 mit dem Corona-Virus infizierte Menschen. „Wenn man die Zahlen für unser Land im Wochenvergleich betrachtet, gibt es erste vorsichtige Anzeichen, dass sich die exponentielle Dynamik des Infektionsgeschehens abschwächt. Mir ist wichtig zu betonen, dass hinter jeder Zahl ein Schicksal steht. Bis heute sind 342 Menschen an und mit COVID-19 gestorben. Auch bei uns trauern Angehörige und Freunde, kämpfen Menschen mit den Folgen ihrer COVID-19 Erkrankung“, sagte die Ministerpräsidentin.

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Die Situation im Kreis am 22.01.2021

Im Landkreis Ahrweiler gibt es seit dem 01.03.2020 2443 Personen mit nachgewiesener Coronavirus-Infektion. Hiervon gelten 2194 Personen inzwischen wieder als genesen. 36 Personen sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Aktuell sind 213 Personen infiziert.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Ahrweiler liegt nun bei 95 Neuinfektionen.

Stand
22.01.2021
Kommunen Gesamtzahl* Infizierte Genesen Verstorbene
Adenau 209 9 198 2
Altenahr 156 10 143 3
Bad Breisig 240 16 223 1
Brohltal 175 10 164 1
Grafschaft 202 19 182 1
Bad Neuenahr-Ahrweiler 592 62 521 9
Remagen 376 26 349 1
Sinzig 493 61 414 18
Kreis Ahrweiler 2443 213 2194 36


*seit dem 01.03.2020 - Quelle: Kreisverwaltung Ahrweiler

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Corona-Impfzentrum des Landes in der Gemeinde Grafschaft ist startklar

Engpässe beim Corona-Impfstoff: Auswirkungen auch im Kreis spürbar

Impfzentrumskoordinator berichtet über Einschränkungen

Die vom Bund angekündigte Produktionsumstellung des Impfstoff-Herstellers Biontech/Pfizer und die damit verbundenen kurzfristigen Lieferengpässe haben auch Auswirkungen auf die Verfügbarkeit des Corona-Impfstoffs im Kreis Ahrweiler.

„Das Land Rheinland-Pfalz hat uns gestern Abend darüber in Kenntnis gesetzt, dass bis Mitte Februar voraussichtlich rund 30.000 Impfdosen weniger an das Land ausgeliefert werden als bisher geplant. Das führt dazu, dass bereits vereinbarte Termine für die Erstimpfungen sowohl im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf als auch die Einsatzplanung der mobilen Impfteams bis Mitte Februar verschoben werden müssen“, teilt Fabian Schneider, Impfzentrumskoordinator des Kreises Ahrweiler, heute mit. „Wir sind hochmotiviert und hätten die personellen und räumlichen Kapazitäten, sogar deutlich mehr Menschen als derzeit zu impfen, aber ohne die Impfstofflieferungen des Landes können wir diese leider nicht ausschöpfen.“

Für den Kreis bedeutet das konkret: Bereits vereinbarte Termine für Erstimpfungen im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf ab dem 27. Januar müssen um rund drei Wochen verschoben werden. Die Impfungen können voraussichtlich und abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab dem 17. Februar fortgesetzt werden. Betroffene werden postalisch und per E-Mail, sofern die Mail-Adresse vorliegt, durch das Land informiert und erhalten einen neuen Impftermin. Bereits terminierte Zweitimpfungen hingegen finden wie geplant statt. Hierfür werde seitens des Landes ausreichend Impfstoff vorgehalten.

Auch der Einsatz der mobilen Impfteams wird erheblich eingeschränkt. Für das gesamte Land Rheinland-Pfalz stehen weniger Impfdosen pro Tag für die mobilen Impfteams und damit auch den hiesigen Pflegeeinrichtungen zur Verfügung. „Dies führt dazu, dass wir nur in stark verringertem Umfang in diesen Einrichtungen weiter impfen können. Bislang haben die Teams großartige Arbeit geleistet und alles lief wie geplant“, so Fabian Schneider. „Bis heute konnten wir mehr als 1.500 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen versorgen. Wie es nächste Woche weitergeht, bleibt abzuwarten.“

Darüber hinaus müssen alle Zweitimpfungstermine, die durch die mobilen Impfteams vorgenommen werden, ab sofort um je eine Woche verschoben werden. Das Land versichert, dass trotz der Verschiebung der vom Hersteller empfohlene Zeitraum bis zur Zweitimpfung nicht überschritten werde.

Wie bekomme ich einen Termin im Impfzentrum?

Die Terminvergabe für eine Corona-Schutzimpfung erfolgt in Rheinland-Pfalz ab dem 4. Januar 2021 über eine zentrale Terminvergabestelle. 

Die zentrale Telefonnummer des Landes für die Terminvergabe und weitere Fragen zum Impfen lautet: 0800 / 57 58 100.

Terminvereinbarungen sind ferner auch über die Internetseite www.impftermin.rlp.de möglich.

Dort erhalten Sie alle Informationen und Unterlagen für die erste und zweite Schutzimpfung.

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